Versöhnung (c) Martha Gahbauer / Pfarrbriefservice.de

Versöhnungsweg für Kinder

Die Erfahrung von falschem Handeln, Scheitern und Schuld gehört zum Leben.
Versöhnung heißt Frieden schließen – mit sich selbst und mit anderen.

Es ist ein Neuanfang im Zusammensein mit den Anderen – mitten im Leben.

Der christliche Glaube lehrt, dass es immer wieder neu die Chance gibt, umzukehren. Wenn ein Mensch es wagt und versucht, wartet Gott schon auf ihn. Wir dürfen darauf vertrauen, dass Er uns mit offenen Armen empfängt. Versöhnung ist möglich.

 

Das Angebot für Kinder im 4. Schuljahr

  • Im Jahr nach ihrer Erstkommunion laden wir Kinder zu einem Versöhnungsweg ein.
  • Mit einem Thementag, in Gruppenstunden und auf einem Stationenweg bieten wir einen Zugang zum Thema Schuld, Umkehr und Versöhnung an. Die Kinder entwickeln Ideen für einen konstruktiven Umgang mit Konflikten und lernen, Verantwortung zu übernehmen.
  • Die befreiende Kraft der Versöhnung wird erlebt: Die Kinder erkunden, wie und wo im täglichen Leben Versöhnung geschehen kann. Zum Abschluss machen sie konkrete Versöhnungs-Erfahrungen.
  • Begleitet von einer Person ihres Vertrauens, die die Kinder sich selber aussuchen, geht es mit Zeit und in geschütztem Rahmen auf einen Weg mit verschiedenen Stationen. Es besteht die Möglichkeit zu einem Beichtgespräch.
  • Im Mai/Juni 2018 wurde das Projekt erstmals für die Kinder des Erstkommunionjahrgangs 2017 durchgeführt.

 

Eindrücke und Rückmeldungen von Kindern

  • Der Weg war wie eine Gedankenreise
  • Ich fand den Weg gut, weil man viel über Versöhnung erfahren hat. Man konnte auch viel erzählen.
  • Mir hat der Weg Spaß gemacht, und es tat gut, dass ich über alles reden konnte.
  • Ich fand den Weg gut. Es hat viel Spaß gemacht. Ich fand es gut, dass man sich den Partner aussuchen kann. Es war sehr interessant. Ich fand gut, dass es über Gott, Familie und Freunde ging.
  • Mein Weg ging gut, und ich bin froh, dass ich hinterher ein Gespräch mit dem Pfarrer hatte.
  • Ich fand den Weg insgesamt gut, und besonders gut finde ich, dass man sich jemanden aussuchen kann, mit dem man den Weg geht. Gut finde ich auch, dass man erstmal einen Weg geht. Und gut finde ich, dass man Meinungen mit dem Partner (Begleiter) austauschen konnte. Außerdem ist gut, dass man entscheiden kann, ob man am Ende richtig beichtet.

 

Kommentare von erwachsenen Wegbegleitern

  • So etwas sollte es auch für Erwachsene geben.
  • Ich fand es super! Toll, dass es so etwas gibt.
  • Ich war beindruckt, was für eine starke Persönlichkeit meine Nichte ist.
  • Die Stationen entsprachen in der Thematik dem Lebenskreis der Kinder. Die Fragen regten an, über Gott und die Welt zu sprechen. Ich war positiv überrascht!

 

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Kontakt

Dorothee Wakefield (c) Himmelsleiter.de

Dorothee Wakefield

Gemeindereferentin

Schmithofer Straße 202
52076 Aachen (Schmithof)