Weltgebetstag „Kommt, alles ist bereit!“

Mo, 12. Nov 2018

Probe 14.02. 19:00 Uhr Ev. Kirche Roetgen
Generalprobe 26.02. 19:00 Uhr Kath. Kirche
Ökum. Gottesdienst, Freitag, 01.03. 19:00 Uhr Kath. Kirche Roetgen, anschließend Festmahl

(c) WGT e.V.

Die Frauen des kleinen EU-Landes Slowenien laden alle Menschen ein, rund um den Globus mit an einem Tisch zu sitzen und Platz zu machen, besonders für die, mit denen sonst keiner rechnet, die Armen, Obdachlosen, Flüchtlinge und Kranken. So wie im Gleichnis vom Festmahl immer wieder neu eingeladen wird, denn es ist noch Platz!

Slowenien, erst seit 1991 ein unabhängiger Staat, umgeben von Österreich, Ungarn, Kroatien und Italien, ist etwa so groß wie Sachsen-Anhalt. Auf seiner kleinen Fläche bietet es eine außergewöhnliche landschaftliche Vielfalt. Von schneebedeckten Gipfeln über schroffe Gebirge und liebliche Hügel bis hin zu mediterraner Küste ist alles da.

Geschichte: Als Nahtstelle zwischen West und Ost hatte das Land römische, venezianische und türkische Besatzer; Habsburger und Deutsche haben Spuren hinterlassen, bis das Land nach dem Zweiten Weltkrieg Teilrepublik von Jugoslawien wurde und als Aushängeschild für wirtschaftlichen Fortschritt galt. Heute liegt es auf der „berüchtigten“ Balkanroute, auf der im Jahr 2015 tausende vor Krieg und Verfolgung geflüchtete Menschen nach Europa kamen.

Ljubljana: „die Geliebte“, die Hauptstadt bildet das geografische, kulturelle, gesellschaftliche und politische Zentrum mit rund 288.000 Einwohnern. Die mächtige Burganlage (15. Jh.) und die malerische Altstadt mit ihren prächtigen Barock- und Jugendstilbauten locken zahlreiche Besucher.

Religion: Von den knapp zwei Millionen Slowenen sind ca. 57,8% römisch-katholisch, 2,4 % serbisch-orthodox, 2,5%muslimisch und ca. 1% evangelisch.- Frauen haben aus dem sozialistischen Erbe manch positive Gesetzgebung bewahrt. Trotz Förderung der Teilhabe von Frauen in Politik und Wirtschaft, sowie einer guten Kinderbetreuung, stehen viele Frauen vor der Herausforderung, ihre Rechte und Errungenschaften zu verteidigen. Nach wie vor ist es schwierig, Beruf, Familie und Versorgung pflegebedürftiger Angehöriger zu vereinbaren.

I. Schildknecht, Ev.Frauenhilfe