Weiter mit vielen Themen

Nach der Sommerpause

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Mi 11. Sep 2019

Zur ersten Sitzung nach den großen Ferien traf sich der GdG-Rat am 9. September in Roetgen.

Erstmalig fand 2018 ein Lern- und Basiskurs zu Seelsorge im Alter in Trägerschaft der Katholischen Kirche an der Himmelsleiter statt. Frau Dr. Behrendt-Höhne erstattete als Initiatorin des Kurses Bericht. 14 Frauen und Männer beschäftigten sich an einem Wochenende und drei Kurstagen mit Fragen rund um die Begleitung alter Menschen und qualifizierten sich für hilfreiche seelsorgliche Begegnungen. Ob in Besuchsdiensten, in Altenheimen, im privaten Umfeld oder auch bei der regelmäßigen Hauskommunion: im Stillen und außerhalb des Scheinwerferlichtes gibt es da viel gelebtes Christentum. Aufgrund der guten Erfahrungen und positiven Resonanz wir von März-November 2020 ein zweiter Kurs „Im Alter tragen“ von der GdG angeboten.

Anschließend gab es den Gemeindebericht „was läuft und wo’s brennt“ - diesmal aus Roetgen/Rott. Die Gemeinden St. Hubertus und St. Antonius arbeiten eng zusammen und haben einen gemeinsamen Pfarreirat sowie ein Leitungsteam. Viele engagierte Menschen tragen und prägen ein generationsübergreifendes, vielfältiges Angebot. Zentrale Grunddienste werden von Ehrenamtlichen sichergestellt, etwa im Beerdigungsdienst oder in der Taufvorbereitung. Bemerkenswert ist die vertrauensvolle Ökumene: da am 5. Sonntag kein katholischer Gottesdienst stattfindet, lädt die evangelische Gemeinde dann in ihren Sonntagsgottesdienst ein. Da die Beauftragung des Leitungsteams an Pfingsten 2020 endet und die bisherigen dann ihre Aufgabe abgeben, steht die Frage nach der Zukunft der Leitung im Raum. Auf der Suche nach einer Lösung beschäftigt sich Pfarreirat und interessierte Gemeindemitglieder in der nächsten Zeit mit der Frage: „Wie wollen wir zukünftig als Gemeinde in Roetgen/Rott unseren Glauben leben?“

Des weiteren wurden verschiedene Themen erörtert:

Das Angebot einer unterstützenden Gemeindeanalyse für Pfarreiräte: Margit Umbach kommt mit praktischer Caritas-Erfahrung gerne in Gremien, um auf kreative Weise nach neuen Ideen zu suchen. Skepsis ist vorhanden, Inspiration und Offenheit gefragt.

Anlauf für ein gemeinsames Pfarreiblatt? In den Pfarreien gibt es verschiedene Printmedien mit langer Tradition. Sie machen viel Arbeit, die auf wenigen Schultern lasten und z.T. am Seidenen faden hängen. Könnte ein gemeinsames Projekt hier Abhilfe und Perspektive schaffen? Fragen wurden abgewogen, das Thema muss sacken und soll wieder aufgegriffen werden.

Gemeinschaftsgottesdienst: Einem Rückblick auf das als gelungen und schön erlebte Fest am 7. Juli folgt der Ausblick auf das kommende Jahr. Gesucht werden ausrichtende Gemeinden.

Finanzierung von Projekten: Kirchenkassen - GdG-Kasse - Projektmittel - Elternbeiträge - Caritaskassen - Musikkasse: Möglichkeiten, Regelungen und Zuständigkeiten wurden dargestellt.

Den Abschluss bildeten Informationen zur Visitation im November Terminabsprachen endete eine prallvolle Sitzung in der Nachspielzeit um 22.20 Uhr. Der nächste Termin ist 19. November in Walheim.

Patrick Wirges. Pastoralreferent