Am Anfang des Jahres

GdG-Rat hält inne und blickt nach vorne

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Mo 3. Feb 2020

Am 23. Januar traf sich der GdG-Rat zu seiner ersten Sitzung in 2020 in Roetgen. Ds Treffen markierte die Hälfte der Wahlperiode (2018-2021). So nahm sich der Rat zunächst etwas Zeit zu einem Meinungs-austausch am Jahresanfang. Dabei zeigten sich die Mitglieder zufrieden mit Atmosphäre und Arbeitsstruktur in diesem gewählten Leitungsgremium der Gemeinschaft der Gemeinden. Zwar lähmt die gesamtkirchliche und diözesane Situation manchmal, doch die Vernetzung an der Himmelsleiter wirkt in guter Weise. Einige Themen zur weiteren Klärung wurden identifiziert und ein Abendtreffen des Rates „ohne Tagesordnung und begleitet“ verabredet.

Kantorin Klara Rücker berichtete von ihrer Arbeit: mit Kinderchören an Grundschulen, dem Jugendchor und der Kantorei sowie verschiedenen Projektchören. Neben Chorauftritten gab viele Orgelkonzerte. Erfreulich waren Pilotprojekte wie die musikalische Begleitung von Stummfilmen in der Filme-Reihe in Schleckheim oder ein Sing-Krippenspiel im Gottesdienst in Roetgen. In Kornelimünster und Roetgen werden die Orgeln saniert. All dies erfolgt zusätzlich zur musikalischen Begleitung von Gottesdiensten und Beerdigungen, taufen, Hochzeiten und der Koordination der Orgeldienste an der Himmelsleiter sowie gelegentlicher Unterstützung der Kirchenchöre. Mit kräftigem Applaus zeigt der Rat seine Anerkennung für das vielfältige Engagement und Dankbarkeit für die belebenden Zugänge zur Kirchenmusik in den letzten beiden Jahren. Schließlich erläutert Frau Rücker noch Regeln zur Finanzierung der Kirchenmusik bei GdG-weiten Gottesdiensten.

Organisatorisches wurde geklärt: Die Frauenseelsorgerin der Region wird zu einem Gespräch gemeinsam mit Vertreterinnen der kfd-Gruppen eingeladen. Beim GdG-Gottesdienst am 21. Juni sorgt die Gemeinde Schmithof für das „Catering“, der Liturgiekreis Lichtenbusch für die Gottesdienst-Gestaltung. In 2021 wird der Gemeinschaftsgottesdienst schon am 13. Juni gefeiert - eine Woche vor der großen Heiligtumsfahrt in Aachen und Kornelimünster.

Eine Abfrage in den Pfarreiräten zu den Pfarrblättern ergab in der Tendenz, dass zurzeit ein gemeinsames GdG-Blatt nicht gewünscht wird. Die Erstellung der Pfarrblätter vor Ort ist zwar eine immer größere Last, doch die eingeführten Blätter werden geschätzt und die Arbeit von den Redaktionen gerne geleistet.

Anschließend gab es den Kassenbericht 2018. Mit den zur Verfügung stehenden Mitteln wurde umsichtig gewirtschaftet und einiges ermöglicht. Projektmittel des Bistums Aachen halfen bei der Realisierung von Projekten und trugen dazu bei, dass der Kassenstand insgesamt erfreulich ist.

Nach Abschluss des Firmweges 2019 trafen sich Begleiter/innen zu einem Rück- und Ausblick. Für die Gefirmten gab es erstmalig ein Nachtreffen und positive Rückmeldungen zum Weg. Auch in diesem Jahr soll es eine Firmung geben. Die Altersgrenze 16+ wird beibehalten, ebenso der jährliche Rhythmus. Ende März wird der Weg vorgestellt und Mitte November soll wenn möglich ein großer Firmgottesdienst gefeiert werden. Jetzt werden Erwachsene gesucht, die gerne mit Jugendlichen arbeiten und Ideen für Vorbereitungsprojekte realisieren möchten.

Nach dem Punkt „Verschiedenes“ und einem Ausblick auf die nächste Sitzung am 25. März schloss die Versammlung mit einem Wort auf dem Weg.

Patrick Wirges. Pastoralreferent