In Zeiten der Pandemie

Datum:
So. 31. Jan. 2021
Karl-Michael Soemer_pixelio.de (c) Karl-Michael Soemer / pixelio.de

Aufgrund der Abstands- und Hygieneregeln, die z.Zt. gelten, kann die Austeilung des Aschenkreuzes nicht wie gewohnt stattfinden. Das Bistum Aachen hat uns daher über folgende Änderung für dieses Jahr informiert, die auf den zweiten Blick gar nicht so neu ist. Denn wir kehren zur Praxis zurück, die uns schon im Alten Testament, u.a. im Buch Judit überliefert ist: „Alle Israeliten in Jerusalem, ihre Frauen und Kinder …streuten sich Asche auf das Haupt und legten Bußgewänder an.“ (Jdt 4,11)

Konkret heißt das, dass der Priester oder die WortgottesleiterInnen ein Segensgebet über die Asche sprechen, sie mit Weihwasser besprengen und dann für alle Anwesenden einmal die bei der Spendung des Aschenkreuzes übliche Formel "Kehre um und glaube an das Evangelium" oder "Bedenke Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehrst" sprechen. Danach treten die Gläubigen einzeln nach vorne und ihnen wird die Asche aufs Haupt gestreut. Je nach Praxis kann der/die Austeilende auch zu den Menschen an den Platz gehen.

Die Zeiten der Gottesdienste in der GdG "An der Himmelsleiter" an Aschermittwoch können Sie dieser Gottesdienstübersicht und den Aushängen in den Kirchen entnehmen.