Entwicklungen

Mo 13. Mai 2019
Photo by Daniel Hjalmarsson on Unsplash (c) Daniel Hjalmarsson / Unsplash

Bei der Sitzung des GdG-Rates am 8. Mai im Pfarrheim Schmithof ging es bei vielen TOPs um Zukunft. Konkret sichtbar wird dies bald mit einem Logo für die „Katholische Kirche an der Himmelsleiter“, für das der Rat nach einer Präsentation einstimmig votierte. Mit dem neuen Erkennungszeichen wird eine Lücke in der Kommunikation und Außendarstellung geschlossen. Gleichzeitig kann es das wachsende Gemeinschaftsgefühl unterstützen. Frau Ursula Hahmann von der Aachener Agentur XIQIT umriss bei der Vorstellung in eindrücklicher Weise die Chancen und den Nutzen eines Logos und beschrieb den Entwicklungsprozess, den sie mit der AG „Weiterentwicklung Öffentlichkeitsarbeit der GdG“ seit Januar durchlaufen hat. In den nächsten Wochen wird das Logo fertiggestellt und eingeführt. Eine öffentliche Vorstellung gibt es beim GdG-Gottesdienst im Juli.

Mit der Überschrift „zäh“ gab es den Gemeindebericht „Was läuft und wo es brennt“ diesmal aus Venwegen. Einiges läuft sehr gut und ermutigt: z.B. die jährliche Sternsingeraktion, z.B. regelmäßige Kindergottesdienste mit dem Highlight Erntedank, z.B. der Altenkaffee. Manches geht gerade noch so: z.B. eine sonntägliche Wortgottesfeier im Monat, z.B. das Organisationsforum „Brigidakreis“, z.B. der Adventsbasar. Und in vieler Hinsicht brennt es: Nachwuchs fehlt, der Kirchenchor schwächelt, die Caritasarbeit liegt brach, die wenigen Messdiener kommen aus nur noch drei Familien. Einige Wenige versuchen wacker, das Pfarreileben vor Ort aufrecht zu erhalten, aber die Resonanz im Dorf ist gering und anderen Vereinen haben die Pfarrei abgehängt. Die Lage ist prekär.

Im November visitiert Weihbischof Bündgens die GdG, d.h. will sich bei Besuchen und Gesprächen ein aktuelles Bild von der Lage der Kirche an der Himmelsleiter machen. Über die Planung des Besuchsprogramms wurde beraten.

Unter der Überschrift „Wir über uns. Auf der Suche nach...“ startete die Arbeit an einer Kurzbeschreibung der GdG. „Wer sind wir? Wo stehen wir? Was macht uns aus? Womit schlagen wir uns rum?“ Hintergrund ist die Frage nach einem neuen Priester in Nachfolge von Propst Vienken, die sich irgendwann stellen wird. Das ist eine entscheidende Personalie, da mit ihr die Leitungsvollmacht verbunden ist. Personalplanung geschieht im bischöflichen Generalvikariat. Um zu einem Suchprozess konstruktiv beizutragen, möchte der GdG-Rat initiativ eine Positionierung in der Personalabteilung hinterlegen. Ein vorliegendes Diskussionspapier als Basis soll nun ergänzt und verbessert werden, damit es im Juli beschlossen und an das Bistum geschickt werden kann.

Patrick Wirges, 8. Mai 2019