Baustelle Kirche

GdG-Rat mit vielen Themen

So, 24. Mär 2019
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Im Pfarrheim Lichtenbusch arbeitete der GdG-Rat am 19. März eine umfangreiche Tagesordnung ab. Am Anfang stand ein Gemeindebericht der Pfarrei Walheim. Viele Gruppierungen sind in St. Anna aktiv und sorgen für ein vielschichtiges Gemeindeleben. Ein Schwerpunkt des ehrenamtlichen Einsatzes sind Gottesdienste. Zwar ist nur noch an einem Samstag im Monat Eucharistiefeier, aber Wortgottesfeiern sind fest etabliert und finden verlässlich an jedem andern Sonntag im Monat statt. Der Arbeitskreis Spiritualität organisiert daneben eine Fülle von Angeboten, die fest zum Jahreskalender gehören. Eine sehr engagierte Gruppe in Walheim ist die KFD (=Frauengemeinschaft). Sorgen macht den Aktiven eine schwindende Identifikation mit der Kirche. Das Interesse am pfarrlichen Leben schwindet und es ist schwierig, neue Mitarbeitende zu finden. Manches, was das Pfarreileben lange mitprägte, ging in den letzten Jahren verloren. Für aktives Zugehen z.B. auf junge Familien fehlt die Kraft.

Weitere Themen des Abends war ein bevorstehendes Treffen mit Bestattern, die an der Himmelsleiter tätig sind. Aus dem KGV kam die Information, dass die Außenstellen des Pfarrbüros in Lichtenbusch und Schmithof nach den Sommerferien nicht mehr geöffnet werden. In anderthalb Jahren Übergangszeit hat sich gezeigt, dass es kaum Besucherverkehr mehr gibt. Gleichzeitig hat sich die telefonische Erreichbarkeit an allen Werktagen über die neue, zentrale Büronummer bewährt, sodass insgesamt die Bilanz der Büro-Neuausrichtung positiv bewertet wird. Der GdG-Rat verabschiedete eine Stellenausschreibung für eine/n Gemeindereferent/in mit dem Schwerpunkt Jugendseelsorge. So wird in der Personalabteilung des Bistums ein Bedarf angemeldet, auch im Blick auf die anstehende Pensionierung von Gemeindereferent Adrian Reipen.

Der Rat hörte den Kassenbericht 2018, nahm Kurzberichte zur Firmung 2019, zur Weiterentwicklung der Öffentlichkeitsarbeit, zu einem Austauschtreffen Ehrenamtlicher in der Gemeindecaritas und zu einem Projekt aus der Zukunftswerkstatt - Gottesdienst mit Laib und Seele - zur Kenntnis. Der „Versöhnungsweg für Kinder“, der im letzten Jahr erstmals an den Start ging, kann in diesem Jahr nicht in gleicher Weise durchgeführt werden. Im Pastoralteam wird ein mögliches Angebot für Kinder gesucht und beim nächsten Rat eingebracht.

Unter Verschiedenes kam u.a. zur Sprache, dass aus dem Generalvikariat beim Thema „Tauferlaubnis“ nochmals eine negative Antwort kam mit Verweis auf den laufenden Bistumsprozess. Positiv ist dagegen eine finanzielle Förderung, die der GdG auf einen Antrag hin für die Weiterbeschäftigung von Frau Umbach gewährt wird. Nach 130 konzentrierten Minuten endete eine Sitzung mit vielen Facetten. Den Schlusspunkt setzte ein ermutigendes Wort auf dem Weg.

Patrick Wirges, 22. März 2019