Abschied von Patrick Wirges

Datum:
Mo. 25. Jan. 2021
Knäuel_Patrick (c) Andrea Pohlen

Zum 1. Dezember 2020 hat Patrick Wirges, unser Pastoralreferent in den letzten fünf Jahren, unsere GdG verlassen und wechselt in ein neues Aufgabenfeld.

Ich könnte jetzt eine ganze Reihe positiver Eigenschaften aufzählen, die Patrick ausmachen, aber eindringlicher charakterisiert ihn und seine Arbeit vielleicht ein Vergleich, auf den ich beim Einpacken meiner Adventspäckchen kam.

Kennen Sie das? Man nimmt eine Kiste mit Geschenkbändern heraus, die man bestimmt im letzten Jahr versucht hat, ordentlich aufzurollen und findet ein einziges Chaos an ineinander verdrehten, verknoteten Bändern. So ähnlich empfindet man oft auch die Arbeit in der GdG: ein Knäuel an Aufgaben, Anforderungen, Fragen, Problemen… Kein Anfang und kein Ende zu finden, frustrierend und man hätte größte Lust, das Knäuel hinzuschmeißen. So zu arbeiten macht keinen Spaß.

Hier kommt jetzt Patrick ins Spiel: Er dröselt im wahrsten Sinne die einzelnen Bänder auseinander, findet den Anfang, sortiert nach Farbe und Stärke und findet sogar den „Roten Faden“. Mit diesem Talent hat er es geschafft, die so oft unübersichtliche GdG Arbeit klar und übersichtlich zu ordnen, Prioritäten zu setzen, Ordnung ins Chaos zu bringen und alle Beteiligten, Haupt- wie Ehrenamtler zu begeistern, mit Freude und Motivation zu arbeiten. Dabei gelang es ihm, mit einer großen Weltoffenheit und Toleranz die unterschiedlichsten Menschen an einen Tisch zu bekommen und schaffte es, mit Geduld aber auch Struktur den Roten Faden nicht zu verlieren und zu Ergebnissen zu kommen. Spürbar war bei allem, was er tat, sein tief verwurzelter Glaube, den er nie missionarisch zur Schau stellte, sonst ganz selbstverständlich in seinen täglichen Umgang mit seinen Mitmenschen einfließen ließ. Eine Inspiration für uns alle. Was Patrick tat, tat er von Herzen und er berührte auch die Herzen von uns.

Wir lassen Patrick nur ungern ziehen, aber wir wünschen ihm natürlich in seinem neuen Aufgabenfeld in Mönchengladbach viel Freude und Menschen, die ihn mit offenen Armen empfangen. Und uns bleibt nur aus ganzem Herzen Danke zu sagen.

Andrea Pohlen, GdG-Rat