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Kirche neu denken, glauben, leben

Was aktuell läuft

7 Projektideen wurden am 7. Oktober 17 gestartet

Name des Projekts: „Kirchenkaffee“
Projektidee – was soll erreicht werden: Die Gottesdienstbesucher/innen sollen die Möglichkeit haben, sich im Anschluss an die Gottesdienste zusammenzufinden, um sich auszutauschen.
Ort: Krypta der Propsteikirche, Möglichkeit zum Austausch über Predigt, Anliegen, …

Evt. Miteinbeziehung unterschiedlicher Gruppierungen wie Hospizgruppe zwecks Infoaustausch.

Name des Projekts: „Begrüßung Neuzugezogener/ Willkommenskultur“

Projektidee – was soll erreicht werden: Neuzugezogene Begrüßen und über Angebote unserer Kirche informieren.

Name des Projekts: „Glaubensvertiefung“

Projektidee – was soll erreicht werden: am 7.10. wurde kein Kurztext formuliert.

Name des Projekts: „Gottesdienst für Kleinkinder (Krabbel-Gd./ Kinderkirche)“

Projektidee – was soll erreicht werden: regelmäßiger Gottesdienst alle 1-2 Monate in Oberforstbach/Schleckhein bzw. Friesenrath, So. 16 Uhr

Name des Projekts: „Liturgische Nacht“

Projektidee – was soll erreicht werden: Durchführung einer liturgischen Nacht

Name des Projekts: „Mahlgemeinschaft neu gestalten“

Projektidee – was soll erreicht werden: Mahlgemeinschaft auf der Basis unseres Verständnisses und unserer Bedürfnisse erleben

Name des Projekts: „Leerer Kirchenraum + Angebote“

Projektidee – was soll erreicht werden: freien, „unbelasteten“ Raum schaffen für die Suche nach Gotteserfahrung

Die Projektgruppen sind offen und arbeiten selbstorganisiert. Kontaktaufnahme über Patrick Wirges.

 

Gute Ideen, die am 7. Oktober 2017 nicht auf den Weg gingen

  • Wir gehen raus
  • Interreligiös: wie Glauben leben?
  • Gesangsangebot
  • Krippen-App & Aktionen
  • Speaker-Church (Predigtgespräch, Friedensgruß)
  • Mitmach-Gottesdienste
  • Hauskreise
  • aufsuchende Jugendpastoral
  • Walk & Talk („Latschen und tratschen“)
  • virales Marketing
  • Kranke besuchen zu Hause
  • regelmäßige Ökumene, von Laien gestaltet
  • Kommunikationstraining
  • Zyklus sinnlicher Angebote in der Kirche
  • sich um Ältere kümmern (Altenheime)
  • christlicher Input in gesellschaftliche Gruppen
  • Vernetzung, Transparenz (Pfarrzeitung)
 

Geschichte des Zukunftsprozesses

„Jede Veränderung beginnt mit einem Anfang.“

Der Werbeslogan einer Baumarkt-Kette steht am Anfang eines Innovationsprozesses. Nach drei Diskussionsabenden Anfang 2016 kommen eine Hand voll Frauen und Männern aus unseren Gemeinden zu dem Schluss, dass es für unsere Gemeinschaft der Gemeinden in Zeiten des vielfachen Verlustes einen Aufbruch braucht.

„Kirche neu denken, glauben, leben.“

Der GdG-Rat macht sich die Idee der Arbeitsgruppe zu eigen und beschließt im Juni 2016 den Start eines offenen Zukunftsprozesses. Nach einem Infoabend machen sich zunächst 17 Personen auf, in einer Pilotgruppe diesen Prozess vorzudenken. Zwei Gemeindeberater des Bistums Aachen werden zu Projektbegleitern.

„Glauben leben. Jetzt was bewegen.“

Es ist ein intensiver Gesprächsprozess. Von Dez. 2016 bis Aug. 2017 arbeitet die Pilotgruppe in acht Treffen am Thema Innovation und Zukunft. Die ungelösten Fragen, manche Konflikte, Sorgen und Enttäuschungen des Kirchenalltags laufen mit. Der Wunsch aller Beteiligten, vom Reden ins Tun zu kommen mündet in der Entscheidung, zu einer Zukunftswerkstatt einzuladen.

Zukunftswerkstatt an der Himmelsleiter

Der GdG-Rat unterstützt am 18. Sept. 2017 einstimmig den Vorschlag einer Zukunftswerkstatt. Das Ziel ist, Ideen zusammenzutragen und ein bis zwei innovative Experimente auf den Weg zu bringen. Deshalb werden – in erster Linie über Mund-zu-Mund-Propaganda – Menschen in den Gemeinden gesucht, die jetzt etwas bewegen wollen (hier das Info-Plakat). Die Werkstatt findet statt am 7. Okt. 2017 im Pfarrheim St. Josef in Schmithof. 46 Frauen und Männer nehmen teil. Am Ende gehen sieben Projektideen auf den Weg.

Stand-by der Piloten

6 Wochen nach der Zukunftswerkstatt zieht die Pilotgruppe Bilanz und blickt nach vorne. In der nun gestarteten neuen Phase soll alle Energie in die konkreten Projekte fließen. Der nächste Zwischenschritt ist eine Folgeveranstaltung im Frühjahr 2018. Bis auf weiteres geht die Pilotgruppe in einen Stand-by-Modus ohne weitere Treffen. Stattdessen soll ein "Captains's Dinner" die Ansprechpartner*innen der Projekte locker vernetzen.

Folgetreffen "Rastplatz"

Wie von den Teilnehmenden der Zukunftswerkstatt gewünscht, gab es im Frühjahr 2018 ein Fortsetzungstreffen mit Zwischenbilanz und Ausblick. Am Do. 19. April 2018 trafen sich gut 30 Interessierte zu einem Abend als Rastplatz an der Himmelsleiter. Die Projekte auf dem Weg berichteten vom Stand der Dinge. Jakob Nobis, im Hauptberuf Feuerwehrmann, brachte seine Erfahrungen im Heinsberger Land ein. Phantasievoll und pragmatisch geht er dort als Ehrenamtlicher neue Wege und setzt Zeichen.

Kontakt

Patrick Wirges (c) Himmelsleiter.de

Patrick Wirges

Pastoralreferent

Albert-Einstein-Str. 36
52076 Aachen (Walheim)